BioMed Clear Resin (Form 4) 1 L – Formlabs SLA Material

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Transparente Medizinbauteile gefragt? – Biokompatibel, sterilisierbar und präzise mit BioMed Clear Resin (Form 4) 1 L.

Artikelnummer: 167972 MPN: RS-C2-BMCL-01 Kategorie: Schlagwörter: , , ,

Beschreibung

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BioMed Clear Resin (Form 4) 1 L – Transparente, biokompatible SLA-Bauteile für regulierte Anwendungen

Transparente Medizinbauteile gefragt? – Biokompatibel, sterilisierbar und präzise mit BioMed Clear Resin (Form 4) 1 L.

In medizinischen und regulierten Umgebungen reicht es nicht aus, dass ein Bauteil lediglich transparent ist. Materialien müssen nachvollziehbar dokumentiert, biokompatibel geprüft und für definierte Sterilisationsverfahren geeignet sein. Gleichzeitig dürfen Detailauflösung, Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität nicht unter regulatorischen Anforderungen leiden.

Typische Problemstellungen in der Praxis:

  • Transparente Bauteile sind optisch nicht klar genug für Sichtkontrolle oder Flüssigkeitsführung.
  • Materialien sind nicht für patientennahe Anwendungen freigegeben.
  • Sterilisation verändert mechanische oder optische Eigenschaften.
  • Dokumentation und Materialnachweise sind unzureichend.

BioMed Clear Resin (Form 4) 1 L ist ein speziell entwickeltes SLA-Material für medizinische Anwendungen. Es kombiniert Transparenz, Biokompatibilität und definierte Prozessführung auf der Form 4 Plattform – für reproduzierbare, normkonforme Bauteile im klinischen oder laborbezogenen Umfeld.

Hochtransparentes 3D-Druckmaterial für anspruchsvolle Anwendungen. Gedruckt auf dem Form 4

Mehrwerte für die Medizintechnik

  • Regulatorischer Nutzen: Entwickelt für biokompatible Anwendungen mit dokumentierter Materialbasis.
  • Technischer Nutzen: Hohe Detailauflösung und transparente Bauteile für Sicht- und Kontrollanwendungen.
  • Prozessnutzen: Reproduzierbare Ergebnisse im validierbaren SLA-Workflow der Form 4.
  • Anwendungsnutzen: Geeignet für patientennahe Bauteile, medizinische Hilfsmittel und Laboranwendungen.
  • Wirtschaftlicher Nutzen: Schnelle Iterationen und Kleinserien ohne Werkzeugkosten.
  • Dokumentationsvorteil: Material- und Prozessbasis für regulierte Umgebungen.
Transparente Medizinbauteile gefragt? – Biokompatibel, sterilisierbar und präzise

Technische Einordnung

MerkmalBioMed Clear Resin (Form 4)
TechnologieSLA (Stereolithografie)
SystemkompatibilitätForm 4
MaterialtypBiokompatibles, transparentes Photopolymer
OptikTransparent, glasklar nach geeigneter Nachbearbeitung
ZielanwendungMedizinische und laborbezogene Bauteile
SterilisationsfähigkeitGeeignet für definierte Sterilisationsverfahren (gemäß Herstellerangaben)
DetailauflösungHohe Präzision und feine Strukturen möglich
OberflächenqualitätSehr glatt im Vergleich zu Pulverbettverfahren
Liefermenge1 Liter
Regulatorischer FokusEntwickelt für regulierte Umgebungen

Für wen ist BioMed Clear Resin geeignet?

Medizintechnik-Hersteller

Unternehmen, die patientennahe Bauteile, Prototypen oder Kleinserien fertigen, benötigen Materialien mit klarer regulatorischer Grundlage. BioMed Clear Resin unterstützt diese Anforderungen.

Kliniken und Krankenhäuser

Für patientenspezifische Hilfsmittel, chirurgische Planungsmodelle oder transparente Funktionsbauteile ist ein validierbares Material entscheidend.

Labore und Diagnostik

Transparente Bauteile für Flüssigkeitsführung, Sichtkontrolle oder optische Inspektion profitieren von klarer Materialbasis und präziser SLA-Fertigung.

Forschung und Entwicklung

In der Entwicklungsphase von Medizinprodukten ermöglicht BioMed Clear Resin schnelle Iterationen mit einem Material, das regulatorisch einordenbar ist.

FAQ – BioMed Clear Resin (Form 4) 1 L

Wofür wird BioMed Clear Resin typischerweise eingesetzt?

BioMed Clear Resin wird für transparente Bauteile in medizinischen und laborbezogenen Anwendungen eingesetzt, bei denen Biokompatibilität und Dokumentation relevant sind. Typische Beispiele sind Sichtfenster, Fluidik-Komponenten, Halterungen oder patientennahe Funktionsbauteile. Das Material eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen eine klare optische Kontrolle erforderlich ist. Für die konkrete Eignung sind die Spezifikationen im technischen Datenblatt maßgeblich.

Was ist der Unterschied zwischen BioMed Clear Resin und Clear Resin V5?

Clear Resin V5 ist ein technisches Standardmaterial für transparente Bauteile ohne medizinischen Fokus. BioMed Clear Resin ist dagegen für regulierte Anwendungen entwickelt und bietet eine dokumentierte Materialbasis für biokompatible Einsatzbereiche. Für medizinische Anwendungen ist BioMed Clear in der Regel die bessere Wahl. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Anforderungen an Normen, Sterilisation und Kontaktbedingungen ab.

Ist BioMed Clear Resin biokompatibel?

BioMed Clear Resin ist für biokompatible Anwendungen entwickelt und wird mit entsprechenden Nachweisen bereitgestellt. Entscheidend ist jedoch immer der konkrete Anwendungsfall, insbesondere Art und Dauer des Körperkontakts. Zusätzlich spielt die Prozessführung eine Rolle, da Waschen und Nachhärten korrekt durchgeführt werden müssen. Für regulierte Anwendungen sollte die Nutzung anhand der Herstellerangaben validiert werden.

Ist BioMed Clear Resin sterilisierbar?

Das Material ist für definierte Sterilisationsverfahren geeignet, wie sie im Datenblatt beschrieben sind. In der Praxis sollte jede Anwendung geprüft werden, da Sterilisation Einfluss auf Optik und mechanische Eigenschaften haben kann. Besonders bei wiederholter Sterilisation ist eine Validierung sinnvoll. Maßgeblich sind die Vorgaben des Herstellers und die Anforderungen der jeweiligen Einrichtung.

Wie transparent werden Bauteile mit BioMed Clear Resin?

Bauteile können eine sehr hohe Transparenz erreichen, wenn Druckparameter, Bauteilorientierung und Nachbearbeitung stimmen. Die endgültige Klarheit hängt stark vom Waschen, Nachhärten und der Oberflächenbehandlung ab. Für optisch anspruchsvolle Sichtteile kann zusätzliches Polieren oder Beschichten erforderlich sein. Für reine Sichtkontrolle in Fluidik- oder Gehäuseanwendungen reicht die Standardnachbearbeitung häufig aus.

Kann ich BioMed Clear Resin für patientennahe Anwendungen verwenden?

Ja, BioMed Clear Resin ist für patientennahe Anwendungen vorgesehen, sofern der Einsatz innerhalb der spezifizierten biokompatiblen Freigaben liegt. Entscheidend sind Kontaktdauer, Kontaktart und die vollständige Prozessführung. Für medizinische Produkte sollte zusätzlich eine interne Dokumentation und Risikobewertung erfolgen. Das Material ersetzt nicht die regulatorische Bewertung des finalen Produkts.

Ist BioMed Clear Resin für Implantate geeignet?

Ob das Material für Implantate geeignet ist, hängt von der jeweiligen regulatorischen Freigabe und dem vorgesehenen Einsatz ab. BioMed-Materialien sind grundsätzlich für regulierte Anwendungen entwickelt, jedoch sind Implantate ein besonders sensibler Bereich. Maßgeblich sind die Herstellerangaben, die MDR-relevante Einordnung und die Validierung im konkreten Produktkontext. Für Implantatprojekte sollte vorab eine klare Abstimmung erfolgen.

Welche Nachbearbeitung ist bei BioMed Clear Resin zwingend erforderlich?

Für reproduzierbare Eigenschaften sind Waschen und Nachhärten nach Herstellervorgaben zwingend erforderlich. Unvollständige Nachbearbeitung kann Biokompatibilität, mechanische Stabilität und Oberflächenqualität negativ beeinflussen. Gerade bei regulierten Anwendungen sollte der Prozess dokumentiert und standardisiert sein. Für maximale Transparenz kann zusätzlich eine Oberflächenbehandlung sinnvoll sein.

Wie beständig ist BioMed Clear Resin gegenüber Reinigungs- und Desinfektionsmitteln?

Die Beständigkeit hängt vom jeweiligen Medium, der Einwirkzeit und der Temperatur ab. Für medizinische Anwendungen ist es wichtig, die eingesetzten Reinigungs- und Desinfektionsmittel im eigenen Prozess zu berücksichtigen. In vielen Fällen ist BioMed Clear für typische klinische Abläufe geeignet, jedoch sollte dies für kritische Anwendungen getestet werden. Maßgeblich sind die Herstellerangaben und eine praxisnahe Validierung.

Wie maßhaltig sind Bauteile aus BioMed Clear Resin auf der Form 4?

Die Form 4 ist auf hohe Detailauflösung und gute Maßhaltigkeit ausgelegt. Die tatsächliche Maßhaltigkeit hängt jedoch von Geometrie, Bauteilorientierung, Stützstrukturen und Nachbearbeitung ab. Für funktionskritische Passungen ist eine Validierung mit Referenzbauteilen sinnvoll. In regulierten Umgebungen sollte der Prozess für Wiederholbarkeit standardisiert werden.

Kann BioMed Clear Resin für Fluidik- und Sichtkontrollbauteile eingesetzt werden?

Ja, das Material eignet sich gut für transparente Bauteile, bei denen Flüssigkeiten sichtbar geführt oder kontrolliert werden müssen. SLA bietet dafür glatte Oberflächen und präzise Details, was in Fluidik-Anwendungen relevant ist. Wichtig ist eine geeignete Konstruktion, um Toträume, Spalte oder schwer zu reinigende Bereiche zu vermeiden. Für klinische Anwendungen sollten Reinigungs- und Sterilisationsanforderungen früh berücksichtigt werden.

Welche typischen Fehler führen bei BioMed Clear Resin zu Qualitätsproblemen?

Häufige Ursachen sind unvollständiges Waschen, falsche Nachhärtezeiten oder ein nicht standardisierter Workflow. Auch eine ungünstige Bauteilorientierung kann zu sichtbaren Stützstellen oder optischen Effekten führen. Bei transparenten Bauteilen wirken Oberflächenfehler stärker als bei opaken Materialien. Für regulierte Anwendungen sollte der Prozess stabil dokumentiert und wiederholbar aufgebaut werden.

Warum ist SLA für transparente Medizinbauteile oft sinnvoller als FDM?

SLA erreicht deutlich glattere Oberflächen und feinere Details als Filamentdruck. Dadurch werden transparente Bauteile homogener und optisch klarer. Zudem lassen sich dünnwandige Strukturen präziser umsetzen. Für medizinische Sichtbauteile und Fluidik-Komponenten ist SLA deshalb häufig die technisch bessere Wahl.

Ist BioMed Clear Resin für Serienfertigung geeignet?

BioMed Clear Resin eignet sich für Kleinserien und wiederkehrende Fertigung, insbesondere wenn der Workflow standardisiert ist. Die wirtschaftliche Grenze hängt von Stückzahl, Bauteilgröße und Nachbearbeitungsaufwand ab. Für große Serien kann Spritzguss wirtschaftlicher sein, wenn Werkzeugkosten amortisiert werden. Für Varianten, patientenspezifische Bauteile und flexible Produktion ist SLA besonders vorteilhaft.

Welche Informationen werden für eine saubere Freigabe im medizinischen Umfeld benötigt?

Relevant sind Materialdatenblatt, Biokompatibilitätsnachweise, Prozessparameter, Nachbearbeitungsprotokolle und eine nachvollziehbare Dokumentation der Chargen. Zusätzlich sind Risikobewertung, Anwendungskontext und ggf. Sterilisationsvalidierung notwendig. Der Materialnachweis ersetzt nicht die regulatorische Bewertung des finalen Produkts. Für eine strukturierte Implementierung unterstützen wir bei der Prozessdefinition.

Produktsicherheit

Herstellerinformationen


Herstellerangaben gemäß EU-Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988




Hersteller:

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